Bei einer zweitägigen internationalen Schwerpunktaktion auf der Autobahn A4 wurden 420 Anzeigen erstattet. Die Kontrolle, die gleichzeitig auf wichtigen Verkehrsrouten in Österreich und Tschechien stattfand, konzentrierte sich auf Busunternehmen aufgrund früherer Verstöße gegen Fahrzeiten, Ruhepausen und Sicherheitsvorschriften.
Schwerpunkt auf Busunternehmen
Die Aktion richtete sich gezielt gegen internationale Busunternehmen, die auf der Strecke zwischen Deutschland und Ländern wie Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien und Albanien unterwegs sind. Insgesamt wurden 37 Busse kontrolliert, wobei in 33 Fällen Beschwerden eingereicht wurden. Besonders auffällig waren technische Mängel: 213 Anzeigen betrafen schwerwiegende Defekte, und in zwölf Fällen mussten Kennzeichen aufgrund von Mängeln entfernt werden.
Zudem wurden 168 Verstöße gegen soziale Vorschriften festgestellt, darunter Überschreitungen der zulässigen Fahrzeiten und Nichteinhaltung von Ruhezeiten. "Die Aktion sendet ein klares Signal gegen technische Mängel und die Umgehung sozialer Vorschriften im internationalen Schwerverkehr", hieß es in einer offiziellen Stellungnahme.
Kriminelle Manipulationen und Drogen am Steuer
Besorgniserregend waren die 20 Fälle, in denen kriminell relevante Manipulationen an Fahrerkarten oder Kontrollgeräten festgestellt wurden. Zwei Busfahrer standen unter Drogeneinfluss, und einem Fahrer wurde der Führerschein aufgrund seines körperlichen und geistigen Zustands entzogen.
