Ein 30-Jähriger hat am Montagnachmittag in Wien-Leopoldstadt zwei Verkehrsunfälle verursacht, ist von beiden Unfallstellen geflüchtet und wurde anschließend von Passanten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll in der Stephanie-Endres-Straße ein 30-jähriger Afghane mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein und beim Überholen einen E-Scooter-Lenker touchiert haben, der daraufhin stürzte.

Der 30-Jährige dürfte aber nicht stehen geblieben sein, sondern hat seine Fahrt einfach fortgesetzt ohne anzuhalten.

Flucht endet auf dem Marathonweg

Im Marathonweg ist er dann auf eine baulich getrennte Fahrbahn für Omnibusse aufgefahren und frontal mit einem Linienbus kollidiert, so die Polizei.

Wegen der starken Beschädigungen blieb das Auto daraufhin fahruntüchtig auf der Straße stehen. Der Lenker versuchte daraufhin, gemeinsam mit drei weiteren Insassen, zu Fuß zu flüchten, kam jedoch nicht weit. Aufmerksame Passanten hielten ihn nämlich bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte fest.

Eine Person soll in Wien-Leopoldstadt Montagnachmittag, am 20. Juli 2026 gegen 15.15 Uhr, gleich zwei Unfälle verursacht haben - und in beiden Fällen geflohen sein. Er wurde festgenommen.

Festnahme durch Passanten

Sowohl der 18-jährige E-Scooter-Lenker als auch der 31-jährige Busfahrer haben bei den Unfällen leichte Verletzungen davongetragen und wurden erstversorgt. Der Busfahrer und der 30-jährige Unfalllenker mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Vorfälle haben sich in der Stephanie-Endres-Straße und im Marathonweg im zweiten Wiener Bezirk ereignet.

Der Tatverdächtige zeigte sich daraufhin aggressiv gegenüber den Beamten, beschimpfte und bespuckte sie. Außerdem schlug er einem Beamten der Bereitschaftseinheit Wien ins Gesicht.

Anzeigen und Alkoholbefund

Daher wurde er vorläufig festgenommen, bei ihm wurden schließlich 1,8 Promille gemessen. Den Führerschein ist er damit ebenfalls erst einmal los.

Letzterer wurde wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung, der Gefährdung der körperlichen Sicherheit im Straßenverkehr, der unterlassenen Hilfeleistung, dem versuchten Widerstand gegen die Staatsgewalt, der schweren Körperverletzung sowie wegen Verletzung des öffentlichen Anstandes, Erregung ungebührlichen Lärms und nach verkehrsrechtlichen Bestimmungen angezeigt.