Am 14. Mai wurde eine 27-jährige Frau tot in ihrer Wohnung in Kottingbrunn, Niederösterreich, aufgefunden, nachdem sie durch einen Kopfschuss getötet worden war.

Die junge Frau, die als Sekretärin an einer Ganztagesschule in Wien-Favoriten arbeitete und nebenbei studierte, wurde von Angehörigen entdeckt, nachdem diese einige Zeit nichts von ihr gehört hatten.

Laut Ermittlungen wurde sie durch ein Projektil vom Kaliber 22 im Kopf getötet. Die Tatwaffe wurde noch nicht gefunden.

Die Polizei geht von einem geplanten Mord aus und sucht intensiv nach dem oder den Tätern. Bislang gibt es keine Festnahmen.

Der Fall ereignete sich nur wenige Stunden, nachdem ein Femizid in der Steiermark bekannt geworden war, bei dem ein 64-Jähriger seine Ehefrau erschossen haben soll.

Experten weisen darauf hin, dass Femizide oft geplante Taten sind. "Bei Femiziden handelt es sich um geplanten Mord", heißt es in einem Artikel zum Thema.

Hintergrund zu Femiziden