Hunderte Menschen sind in Neuseelands Hauptstadt Wellington am Dienstag vor einer Sturmflut mit elf Meter hohen Wellen in Sicherheit gebracht worden, während Bürgermeister Andrew Little für mehrere südliche Küstenvororte den Notstand ausrief.
Im Hafen von Wellington wurden nach Angaben des neuseeländischen Wetterdienstes elf Meter hohe Wellen registriert. Wellingtons Bürgermeister Andrew Little rief für die südlichen Küstenvororte Owhiro Bay, Island Bay, Houghton Bay und Breaker Bay den Notstand aus und forderte die Menschen auf, in höher gelegene Gebiete zu fliehen. „Zurückbleibenden werde nicht geholfen“, warnte Little laut APA.
Dienstagfrüh trat eine Evakuierungsanordnung in Kraft. Die Polizei beaufsichtige die Aktion und richtete Straßensperren ein, um zu verhindern, dass Menschen an die Küste fahren. Anwohner wurden aufgefordert, sich in höher gelegene Stadtteile zu begeben und die betroffenen Gebiete umgehend zu verlassen.
